Leica M6-Kauf Teil 2

Ich habe vor einer Minute mit dem Verkäufer der Leica telefoniert.
Es hat etwas gedauert bis wir in Verbindung treten konnten.

Ich habe mich mit ihm darauf einigen können das gute Stück für 700€ zu bekommen.
Das heißt für mich: 700€ Kaufpreis + ~500€ Reperatur = ~1300€

Eventuell hätte ich den (älteren) Herren sogar überreden können mir die Kamera für noch weniger zu verkaufen, aber erstens will ich niemanden über den Tisch ziehen und zweitens weiß ich um den Wert der Kamera.
Außerdem lief die Kommunikation so einfach und auf Vertrauensbasis, da muss der Preis nicht noch weiter gedrückt werden.
Die Kamera stand schließlich die ganze letzte Woche schon in meiner Wohnung, ohne dass ich auch nur einen Cent bezahlt hätte.
Einen Kaufvertrag will er ebenso nicht wie er einen Beleg dafür wollte, dass ich die Kamera Unversehrt zurück bringe.
Das die Kamera defekt ist hat er mir auch am Telefon geglaubt. Ich an seiner Stelle hätte bei so einer Behauptung (Leica! Defekt!) erstmal alles selbst überprüft.

Wie dem auch sei: Ich bin jetzt stolzer Besitzer einer Leica M6! :)

Das Geld werde ich heute noch überweisen und einen Kaufvertrag bringe ich trotz allem auf den Weg.

Wie die Reperatur verläuft und Fotos der ganzen Geschichte dann bald hier.

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Schlagloch zu kaufen

Die Gemeinde Niederzimmern bietet Schlaglöcher zum Verkauf an.

Für eine Spende von 50€ sollen die maroden Straßen der Gemeinde saniert werden.
Jedes geflickte Schlagloch soll darüber hinaus eine Plakette bekommen auf dem der Name des Spenders prangt.

Ein interessantes Konzept, auch wenn die Sparmaßnahmen der Kommunen mittlerweile wirklich abstruse Ausmaße annehmen.

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Goldener Schlaf

Mal ganz schnell am rande:
Wer lässt sich eigentlich eine so ekelige Werbung wie “Pampers-Schlaf ist goldener Schlaf” einfallen?

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Leica M6-Kauf Teil 1

Schon vor längerer Zeit habe ich das Angebot bekommen eine gebrauchte Leica M6 mit zwei Objektiven für 1000€ zu kaufen.

Bei der Bremer Kamerabörse lag das Angebot einer M6 mit einem Objektiv bei rund 1300€
Komplett generalüberholt bei einem Vertragshändler kann man auch etwa 500€ drauflegen.

Nachdem ich mich entschließen konnte soviel Geld auszugeben, habe ich mir die Leica in Delmenhorst bald darauf angeschaut.
Der Verkäufer ist ein netter älterer Herr, der die Kamera kaum benutzt hat. Äußerlich, bis auf ein paar Fingerprints an den Linsen, tipp-topp gepflegt.
Leider stellte sich heraus, dass der Verschluss nicht richtig funktionierte. Bei jeder eingestellten Verschlusszeit öffnete der Vorhang für etwa 1/60sek.
Der Herr hat mir angeboten sich die Kamera nochmal anzuschauen und die Batterie zu wechseln.
Das es davon besser wird habe ich aber bezweifelt. Die M6 ist nämlich eine komplett mechanische Kamera. Das heißt die Batterie versorgt hier nur den Belichtungsmesser.

Trotzdem bekam ich bald einen Anruf, dass die Kamera wieder funktionieren würde. Das Austauschen der Batterie schien das Problem behoben zu haben.
Noch immer Misstrauisch hat mir meine Bekannte, die den Deal angeleiert hat, die Kamera gestern vorbei gebracht.
Tatsächlich lief der Verschluss einwandfrei. Das schöne Leicatypische Auslösegeräusch ertönte und alle Belichtungszeiten schienen sauber zu laufen. Zumindest wie ich es laut Auge und Gehör beurteilen konnte.

Am gleichen Abend steckte ich einen Testfilm in die Kamera. Das einlegen des Films und der Transport funktionierte wunderbar. Wie es von einer Leica zu erwarten ist völlig widerstandsfrei und flüssig.
Ich habe mit meinem kalibrierten Belichtungsmesser gleich den internen Belichtungsmesser überprüft. Alles perfekt.
Näheres ließ sich nur durch ein paar Belichtungsreihen sagen.

Ich positionierte das gute Stück auf einem Schrank und schoß bei gleichbleibender Blende alle Verschlusszeiten durch. Alles normal.
Nun nochmal das gleiche mit jeweils äquivalenter Zeit-Blenden-Kombination um eventuelle Abweichungen der Belichtungen zu erkennen.
Beim zweiten Durchgang dann der SuperGAU.
Der Verschluss steckte fest. Die Kamera ließ sich weder auslösen noch spannen.
Um auszuschließen, dass es sich um ein mechanisches Problem am Film handelte (Film falsch eingelegt?) schaute ich in den Filmtransport (zum Glück nur ein billger Testfilm). Nichts zu erkennen.
Auf der anderen Seite konnte man allerdings, nachdem das Objektiv entfernt war, erkennen, dass der Tuchverschluss auf halbem Weg verreckt war.
Welche Belichtungszeit da momentan eingestellt war weiß ich jetzt nicht mehr.
Auf jeden Fall ist der Verschluss wohl doch hinüber.
Zwar bin ich ganz froh, dass ich den Fehler frühzeitig entdeckt habe, denn noch ist kein Geld geflossen, aber eine funktionstüchtige Leica hätte mir besser gefallen.

Ich habe die Sache gestern erstmal auf sich beruhen lassen und habe heute früh direkt den Service von Leica-Meister kontaktiert.
Nach nur einer Minute telefonieren war klar: die Reperatur beläuft sich sehr wahrscheinlich auf 500€. Die Kamera würde in die Vertragswerkstatt nach Hannover gehen.
Einen Kostenvoranschlag könne man auch erstellen.

Jetzt ist mir auf jeden Fall erstmal klar wieviel ich für eine defekte Kamera oben drauf legen müsste.
Heute Abend werde ich noch einen Leicahändler in Bremen aufsuchen. Diese sind zwar nicht so qualifiziert können aber eventuell mal eine andere Werkstatt anrufen.

Daraus resultiert für die Kamera also ein endgültiger Preis von etwa 1500€ würde ich sie kaufen. :(
Ich werde dem Verkäufer vorschlagen sie mir als ausdrücklich defekt zu verkaufen, aber mit dem Preis runter zu gehen.
Ideal wären natürlich etwa 600€ wenn ich beim ursprünglichen Preissegment bleiben möchte. Allerdings wäre das wohl futuristisch.
Wenn ich auf etwa 800€ runterhandeln könnte würde ich zwar, im Vergleich, 300€ drauf legen. Aber so ist das Kauf mit zwei Objektiven noch immer ein “Schnäppchen”.

Ich bin jetzt jedenfalls gespannt was der Verkäufer sagt und auch der Händler bei dem ich heute auftauchen werde.

Wenn sich etwas neues tut halte ich euch hier auf dem laufenden.

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Postprobleme

Bei einer Bekannten hatte die Post im letzten Jahr übrigends ein kleines Problem mit der Zustellung eines Paketes.
Die nachstehenden Bilder zeigen die Sendungsverfolgung die dem Paket anhing als es überraschend doch ankam: acht Monate zu spät.

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Shoefiti in Bremen

Schon des öfteren habe ich beobachtet, dass hier und da ein paar alte Schuhe in Leitungen über den Straßen hingen. Ich habe mich gefragt was diese Art der Stadtverschönerung zu bedeuten habe, aber habe mich nicht weitergehend damit beschäftigt.

Nachdem ich, etwa anfang 2009, beim zappen im MusikSender MTV ein paar Hampelmänner gesehen habe die sich am rappen versuchten, war für mich klar: das ganze kommt aus der Hip-Hop-Szene. Aus der Bronx oder wasauchimmer.
Gesucht wurde in der Sendung eine “Hip-Hop-Crew”; und schied eine(r) aus wurden dessen Schuhe über eine Hochleitung geworfen.

Danach “liefen” mir immer öfter diese fliegenden Schuhe über den Weg.
Jetzt, da genau vor meiner Haustür, ein paar Sneakers den Weg auf eine Leitung der Straßenbahn gefunden haben ist es an der Zeit sich genauer mit dem “Shoe tossing” zu beschäftigen.


[Shoefiti in Bremen, Viertel, Feb. 2010]

Beim Shoefiti – eine Wortschöpfung aus [engl.] Shoe und Grafitti – werden also ausgelatschte Treter an Straßen- und Telefonleitungen oder Bäumen aufgehängt.
Hierbei werden die Schnürsenkel des Schuhpaares zusammengebunden und das Wurfgeschoss kann so mit einem geschickten Wurf befestigt werden.

Woher das Shoe Tossing stammt ist unklar. Einerseits wird gesagt, dass das Anbringen von Schuhen den Mord eines Gangmitglieds symbolisiert. Andererseits sei ein Sneaker vor dem Haus das Zeichen für einen Heroin-dealer. Hierbei entspräche der Wert des Schuhs der Macht des Dealers.
Diese beiden Varianten werden aber weithin als “Urban Legend” abgetan.
Andere Vermutungen legen das Feiern von Schulabgängern und das Abrüsten von Soldaten (Stiefel) nah. In Schottland soll der hängende Schuh ein weithin sichtbares Zeichen dafür sein, dass ein junger Mann seine Unschuld verlor.

Wie auch immer das Schuhwerfen anfing; es dringt immer weiter in den öffentlichen Raum der Großstädte ein. Shoefiti wurde bisher in mehr als zwanzig Staaten beobachtet und scheint eine weiterführende Konsequenz von Grafitti und Streetart zu sein, welche – laut Jugendkulturforschern – nicht mehr die gewünschte Aufmerksamkeit erregen kann.

Interessant ist das ganze also alles in allem, aber wird es noch viel populärer werden?
Für mich erscheint das Shoefiti eine etwas einseitige Ausdrucksform zu sein die, gerade im Gegensatz zu Streetart und Grafitti, auch zu zufällig wirkt.
Nur durch großflächige Installationen wie die sogenannten “Shoe trees” oder in zusammenwirken mit anderen Elementen (wie dem Solar Street light kit von “lost values“) kann Shoefiti langfristig interessant bleiben.

Ich bin jedenfalls gespannt ob Shoefiti noch populärer wird und ich eventuell auch in Bremen bald neue Installationen finde.

Weiterführende Links:
- Sammlung von Bildern, Erklärungen und Presseartikeln seit September 2005:Shoefiti.com
- “Der etwas andere Schuhtick“, Ein Hörbeitrag von mephisto 97.6

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Zwischenprüfung geschafft

Hatte ich schon erwähnt? Meine Zwischenprüfung ist Geschichte.

Am letzten Freitag – den 19.02. – habe ich die Ergebnisse für die Zwischenprüfung meiner Ausbildung zum Fotografen bekommen.
Eine gute zwei bedeutet, dass ich meine Ausbildungszeit – mit Erlaubnis meines Ausbildungsbetriebs – von drei auf zwei 1/2 Jahre verkürzen kann.

Insgesamt splitten sich die Noten in etwa so auf:

Im Schriftlich-theoretischen Teil
Technik: 1+, Gestaltung: 1+, Politik: 3, Digitale Bildbearbeitung: 1+
Prüfungsstück
Note 3 inkl. Konzept
Einstellprobe
Note 2 mit 91 Punkten. (Ab 92Pkt ists eine 1 -.-)
——unterm Strich——
Note: 2

Das ich in Politik keine großen Sprünge mache war mir klar. Seit einem Lehrerwechsel anfang des Jahres und der Einführung von multiple choice-tests sind meine Leistungen dort von einer eins auf drei gesunken.
Man sollte denken multiple-choice ist einfacher als Langform, aber das bestätigt sich bei mir irgendwie nicht.

Bei der Einstellprobe bin ich – allerdings verständlich – knapp an der Bestnote vorbei geschrammt. Die Detailaufnahme war einfach nicht detailliert genug.

Enttäuscht bin ich vom Prüfungsstück. Das Bild zum Thema “Verpackungen zum sich wohlfühlen” kam bei der “Jury” leider nicht besonders gut an. Ein paar technische Fehler und auch meine Vergesslichkeit im Bezug auf das Konzept muss ich mir selbst in die Schuhe schieben. Allerdings glaube ich wirklich, dass ein “leicht verdauliches” Bild besser angekommen wäre.
Das Bild zeige ich euch in ein paar Tagen an dieser Stelle.

Leider nicht in der Wertung sind die Ergebnisse des theoretischen Teils in Mathe. Geschrieben wurde dieser Teil nur als Test für die Gesellenprüfung. Der Mathematische Teil in Technik und Digitaler Bildbearbeitung war bei mir jeweils eine 1+. Schade drum.

Trotzdem ein Ergebnis mit dem ich zufrieden sein kann.

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photofluff 2.0

Ich habe schon öfter überlegt ob es nicht der Mühe wert wäre meinen fotoblog (photofluff.de) neu zu überarbeiten.
Aber nicht die Präsentation sondern den Inhalt.
Und zwar die Bilder die mir nicht (mehr) gefallen zu entfernen. Und das sind im Grunde einige.
Oder zumindest die ein oder anderen Schnitzer durch Bildbearbeitung zu entfernen.
Beispielsweise sind auf alten Bildern jede Menge stürzende Linien zu sehen oder auch der ein oder andere Staubfleck.

Aber irgendwie gehts bei dem blog ja auch darum all das zu zeigen was zu dem Zeitpunkt war. Auch die Sachen die technisch nicht perfekt sind und ebenso Dinge die mich mittlerweile nicht mehr Interessieren.

Mich würde eure Meinung interessieren. Überarbeitung oder nicht? Selbstbetrug oder nicht?

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Wundermittel

Sanitäter1: “Verdammt… kein Puls!”
Sanitäter2: “Wiederbelebungsmaßnahmen einleiten!”
Sani1: “Spritz’ ihm 5mg Kitschimea!”
Sani2: “Kitschi was?”
Sani1: “Oder revitalisierende Tagescreme.”
Sani2: “Ich gebe zusätzlich noch ein Actimel!”
Sani1: “Das stärkt die A…”
Sani2: “Da! Sein Wert steigt.”
Sani1: “Activia. los!”
Sani2: “Haben wir nicht mehr. Stattdessen Yakult?”
Sani1: “los. los! Er kratzt uns ab!”
Sani2: “Ich gebe 10mg Q10″
Sani1: “Zu spät, das wars”

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Motivationsproblem

“Ich habe ein Motivationsproblem bis ich ein Zeitproblem habe”.
Ein ausgelutschter Satz, aber er entspricht gerade genau den Tatsachen.

Am 08.Februar habe ich die Zwischenprüfung für meine Ausbildung. Zumindest den schriftlichen Teil.
Am 10.Februar muss ich meine Arbeitsproben abgeben. Das heißt ich muss mit Fotos ein Konzept anschaulich machen, welches ich bis zum 19.Februar ausarbeiten muss. Das Thema dafür bekomme ich erst am 08ten.
Genau in der Prüfungsphase, nämlich am 16.Februar, muss ich noch mein Jahresthema abgeben.
Das Jahresthema ist ein Ausbildungsjahr-übergreifendes Fotothema, welches jedes Jahr in der Handwerkskammer o.ä. ausgestellt wird. Das diesjährige Thema lautet Krisensituation.
Innerhalb der Prüfung werde ich wohl kaum Zeit dafür finden.
Allerdings habe ich natürlich noch nichts gemacht.
Es ist ja auch nicht so, dass ich die nächste Woche massig Zeit hätte.
Erstens geht die Arbeit ganz normal weiter.
Zweitens habe ich meinen Verwandten versprochen noch ein paar schicke Repros zu schicken. Und zwar heute. Diese sind allerdings noch nicht fertig, da ich diese Woche nur einmal an den PC gekommen bin um weiter zu arbeiten.
Und drittens ist am 03.Februar zu allem Überfluss nach der Arbeit noch ein Konzertbesuch geplant.
Zwischendrin hat noch mein Bruder Geburtstag und wir, d.h. Mutter, Bruder, Freundin etc., treffen uns am Wochenende zu Kaffee, Kuchen und Geschenken.
Und irgendwie wärs auch ganz nett, wenn der Valentinstag dieses Jahr auf den 24. statt 14.Februar fallen würde.

Argh!

Mein Kalender sieht gerade ungefähr so aus:
kalender_februar

Ich sollte jetzt wirklich anfangen etwas zu machen, aber es kommt ja immer was dazwischen.

Oh wie interessant da spielt jemand das Super-Mario-theme auf ner Flöte!

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