Die freitäglichen fünf: langeweile

Nach langer Zeit mal wieder etwas von den “freitäglichen fünf“. Diesmal mit dem Theme Langeweile.

1.) Empfindest du regelmässig Langeweile?

Ja, leider.

2.) Findest du es bedenklich, wenn jemand regelmässig an Langeweile leidet?

Nein, sollte es das? Dann sollte ich gleich bei mir anfangen und eine Therapie beginnen.

3.) Was sind deine Gegenmassnahmen?

Meistens latsche ich in der Wohnung rum und suche jemanden dem ich auf die Nerven gehen kann. Falls niemand zu finden ist, oder die Nerven dieser Person bereits überstrapaziert sind, setze ich mich an den PC. Das führt allerdings ebenfalls selten zum gewünschten Erfolg. Oft schaufel ich unkontrolliert Futter in mich hinein. Wenn ich ein Buch habe ist es eine gute Methode um der langeweile herr zu werden. Das beste Mittel gegen langeweile ist allerdings Freunde zu kontaktieren und sich mit Ihnen zu treffen. Auch wenn man dann zusammen rumgammelt, es ist immer noch spannender als allein.

4.) Was langweilt dich besonders?

Das kann ich so nicht beantworten. Es ist ja nicht “etwas” das mich langweilt, sondern das “nichts”. Langeweile entsteht bei mir wenn ich absolut nichts zu tun habe und nichtmal fernsehen mich aus diesem Loch herausholen kann.

Oft fange ich an mich zu langweilen wenn ich am PC sitze und alle meine Stamm-pages abgegrast habe, oder wenn ich keinen Menschen erreichen kann der etwas unternehmen will / kann.

Was allerdings besonders schlimm ist, ist langeweile die sich mit schlechter Laune verbindet, welche oft aus langweile resultiert. Das artet manchmal in eine beinahe-depression aus.
5.) Kannst du längere Zeit einfach nur still sitzen ohne etwas zu tun?

Eigentlich nicht. Ich muss oft irgendetwas tun. Ich spreche allerdings nicht von Sport, also von “richtiger Bewegung”, sondern eher von spontanen Ausflügen mit Freunden oder auch sinnlosem umherirren. Es ist mir lieber 2 Stunden im Kreis zu laufen als 30 Minuten still zu sein und an die Wand zu starren.

Allerdings ist es letztens erst passiert, dass ich mich auf mein Bett gelegt habe und mich erst nach knapp einer Stunde wieder erhob. Dies kommt blo�? sehr selten vor. War aber zugegebener ma�?en recht angenehm, sollte ich öfter tun.

Nachtrag: Bevor sich jemand sorgen macht; das oben gilt nur für die letzte, aktuelle, Zeit zwischen Abitur und freiwilligem kulturellem Jahr. Das ist in einer Woche – hoffentlich – vorbei.

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Kommentare: : 1 Kommentar »

1 Response to “Die freitäglichen fünf: langeweile”


  1. 1 eiram Sep 25th, 2006 at 19:26

    Jetzt wei� ich endlich, woher die ominösen Trampelkreise hier in der Gegend stammen. Naja, ist ja jetzt bald vorbei. Schade eigentlich.

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