Googles neuster Streich, Google StreetView, sorgt zur Zeit für weite Diskussionen im Netz. Doch warum? Was ist Google StreetView?
Es ist ein neues Feature von GoogleMaps, welches es, bisher nur in wenigen Städten in den USA, ermöglicht sich quasi an einen belibigen Punkt in einer Straße zu stellen und von dort eine Rundumsicht der Örtlichkeiten zu erhalten. Dabei kann man dann mehr oder weniger die Straße entlang “fahren”, sich also einfach mal umschauen.
Das Problem daran ist, dass dabei die Ansicht logierweise verdammt detailreich ist. Man kann in die Fenster einiger Häuser schauen, Kennzeichen von Autos und Gesichter von Menschen eindeutig erkennen.
Zwiespältige Sache also. Eigentlich ein schönes Feature, aber ich fände es auch nicht schön, wenn man mich detailreich und eindeutig erkennbar im Park halbnackt in der Sonne bratend im Internet bestaunen könnte.
Mittlerweile ist es, ähnlich wie seinerzeit bei Google Earth zu einer Art “Sport” geworden schöne Aus- bzw. Ansichten Kuriositäten in StreetView zu suchen und diese mit anderen zu teilen.
Passend dazu hat mashable eine Liste der “15 schönsten StreetView Sichtungen” zusammengestellt.
Wer mitsuchen möchte, findet hier die ” 6 Ways to Find Cool Google Maps Street Views ”
halte ich für sehr sehr bedenklich eben aus gründen von datenschutz und persönlichkeitsrecht
Das ist wirklich eine knifflige Angelegenheit, denn einerseits finde ich die Möglichkeit mich in fremden Städten umzusehen fantastisch und unheimlich spannend. Das dabei der Datenschutz etwas flöten geht ist natürlich Mist, aber vielleicht leistet sich Google mal einen Praktikanten, der bei allen abgebildeten Menschen einen kleinen schwarzen Balken vor’s Gesicht malt