Man kennt das ganze; in einem Café – oder wie man neuerdings sagt “Espressobar with finest espresso specialities” – bzw. einem Fastfood-Restaurant wird man innerhalb von zwei Minuten mehr gefragt als die Bundeskanzlerin aufm Kinderfest.
“Zum mitnehmen oder hier essen?”, “to go o(de)r to stay?”, “mit oder ohne strohhalm?”, “mit welcher Soße?”, “Groß oder Klein?” etc. sind da noch eher die harmlosen Fragen.
Kein Wunder also, dass man schnell überfragt ist.
Nachdem in der Espressobar gestern meine Bestellung aufgenommen wurde brüllte der Mann an der Kasse seiner Kollegin nun die entsprechenden Eckdaten zu: “Melon Squish mit Joghurt Topping in Grande!”.
Das diese Art der Stillen Post bei komplizierteren Bestellungen zu Missverständnissen führen kann ist jedem klar.
Daraus ergab sich, dass die Dame die mein Eisgetränk mixte folgende schöne Frage stellte: “War der Tall-groß oder Grande-groß?”
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Und nebenbei noch ein Gespräch zwischen Mixerin und Kasse:
Kasse: “Wo finde ich den Rooibos-Tee?”
Mixerin: “Was?”
K: “Wo ist der eingebucht?”
M: “Was?”
K: “Der Rooibos, wo finde ich den?”
M: “Du suchst den auf der Kasse?”
K: “…”
M: “Der ist unter Chai; da wo auch der Cappuccino ist”
K: “Das hilft mir weiter”
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