Strandbeester

Theo Jansen, artist, studied science at the University of Delft Holland. The first seven years being a artist he just made paintings. Then he starts a project with a big flying saucer, which could really fly. It flew over the town of Delft in 1980 and brought the people in the street and the police in commotion. Since about ten years he is occupied with the making of a new nature. Not pollen or seeds but plastic yellow tubes are used as the basic matierial of this new nature. He makes skeletons which are able to walk on the wind. Eventualy he wants to put these animals out in herds on the beaches, so they will live their own lives.
Strandbeest

Theo Jansen, ein Niederländischer Ingenieur, entwirft seit Jahrzenten sogenannte “Strandbeester” (Strandbiester). Diese Biester bewegen sich auf atemberaubende Art und Weise von allein über den Strand, sind sie einmal angetrieben. Sie bestehen nur aus leichten Rohren, Plastikflaschen und einem speziellen Gel und werden vom Wind angetrieben. Nach seinem Tod, so Theo Jansen, sollen die Strandbeester freigelassen werden und ihr eigenes Leben führen um die Erinnerung an ihn wach zu halten.

Übersetzung von mir:
“Geschichte: Mit der Erfindung des Rades kam eine Revolution in Gang, von der noch heute ein Echo auf den Schnellwegen und Autobahnen dröhnt. Nichts scheint Dinge einfacher voranzubringen als das Rad. Das ist nun, tausende Jahre dannach, anders: Das “Animaris Rhinoceros Transport”. Es begann mit Baumstämmen. Schwere Steine wurden mit Hilfe von rollenden Baumstämmen bewegt. Der Nachteil vom Transport mit Baumstämmen ist das sie von der Rückseite wieder zur Vorderseite getragen werden müssen, ist der Stein erstmal über sie gerollt. Mit dem Aufkommen des Rads brauchte man dies nicht mehr. Mit dem Rad saßen die Baumstämme fest an der zu bewegenden Last – man denke nur an das Auto von den ‘Feuersteins’. Die Baumstämme werden automatisch mitgenommen. Das ist das Rad: Ein Automatischer Baumstamm-Mitnehmer. Tolle Erfindung.
Aber auf weichem Untergrund bringen Räder nichts. Es ist schön eine Radtour am Strand zu machen, aber nach kurzer Zeit wirds anstrengend auf dem Sand zu fahren. Laufen ist da einfacher.

Am Strand benötigt man eigentlich eine Karre mit Beinen, eine Schubkarre die läuft. Damit ist das Rad neu erfunden. Es ist ein Rad für alle Gegebenheiten: Tundra, Wüsten, Asphalt, Gras.
Was vor tausenden Jahren mit Baumstämmen begann und nach nochmal eintausend Jahren ins Rad überging, steht nun, nach weiteren tausenden Jahren, an dem Punkt in eine neue Phase zu gehen: die Erfindung des “Rades für überall”: Das Animaris Rhinoceros Transport.

Herkunft: Das Animaris Rhinoceros Transport ist eine direkte Abstammung von den Animari der Strandbiester. Vierzehn Jahre lang hat sich der Künstler Theo Jansen mit dem erschaffen einer neuen Natur beschäftigt. Seine Natur besteht aus Rahmen gefüllt mit einem speziellen Gel (elektriciteitsbuis). Die Rahmen laufen im Wind. Im Lauf der Zeit hat sich eine Evolution vollzogen, die in den aufeinander folgenden Generationen sichtbar wird.
Letztendlich will er (Theo Jansen) seine Bestien am Strand aussetzen und sie ihr eigenes Leben leben lassen.
Im Animaris Rhinoceros Transport hat ein Mensch platz. Man kann darin sitzen. So wie ein Auto ein maschiniertes Pferd ist, ein Flugzeug ein maschinierter Vogel, so ist das Animaris Rhinoceros Transport ein maschiniertes “Animaris” (Lt. Name der Strandbiester). Es ist vorgesehen als Transportmittel in der Tundra. Es muss nur gewartet werden bis der Wind aus der richtigen Richtung kommt, damit es genug Kraft hat.”
Quelle

Auf der Homepage von Theo Jansen kann man sich Erklärungen, Fotos, Animationen und sogar Videos von seinen Biestern anschaun.
Einen Fotoblog gibt es auch.
Weblog zum Thema.
Videos auf youtube.

Anschaun lohnt sich!

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Kommentare: : 1 Kommentar »

1 Response to “Strandbeester”


  1. 1 Thinkle Mai 15th, 2008 at 16:27

    when i am in the damn tundra i don’t want to wait until there is enough wind, a smal diesel engine should fix this lack easily…

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