Sylt im November

Das zweite mal in meinem Leben hab ich an einer Halloweenparty teilgenommen. Diesmal nicht in Aurich sondern auf Sylt. Man müsste denken sowas ist eine Steigerung im positiven Sinne.

Bis auf die Rückfahrt war es das eigentlich auch – nicht das ich in Aurich keinen Spa�? gehabt hätte… – aber die hatte es dann in sich.

Um die Schilderung des Abends kurz zu halten seien nur einige Stichworte genannt; schnörkelloses Bier aus PET-Flaschen, Tote Tante, Absinth, Dixi-Klo, Kaltes Wasser, Kalte Luft, ausschlagende Bäume – im bildlichen Sinne gemeint und ein recht kleines Bett.

Den Rest könnt ihr bei Anine nachlesen.

Aber eines muss noch mal genannt werden. Da wir, durch fiese Winterzeitumstellung, eine Stunde zu früh aufgestanden sind und keinen Bus erwischt haben, sind wir per Anhalter nach Westerland gefahren.

Ein älterer Mann mit Mercedes, komplett in Lederausstattung, und einer Prinz-Heinrich-Mütze hat uns schlie�?lich mitgenommen. Der Typ war mir schon nicht ganz geheuer als er ungefragt verkündete er fahre “nach Westerland und nicht nach Honolulu”. Direkt nach dem einsteigen hat er meinen Rucksack gesehen und “Sein Fluchtgepäck, wie 45″ gemeint. Eine nicht ganz nachvollziehbare Assoziation wie ich meinte, aber gut, vielleicht irgendwie mitgenommen durch Kollegialität zu Günther Grass damals. Nachdem er dann noch einige Autofahrer, vorzüglich mit dem Namen Erna, beschimpfte watete er noch mit der Erkenntnis “In Afghanistan ist es jetzt wie bei uns früher 45″ auf.

Er hat uns aber nach Westerland gefahren und ist nicht, wie ich beinahe befürchtet habe, in ein Waldstück abgebogen um uns sein Sturmgewehr vorzuführen.

So ist Sylt im November. Aber vor allen Dingen ist es noch schweinekalt!

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1 Response to “Sylt im November”


  1. 1 Ralf Nov 9th, 2008 at 13:56

    Ich war im Oktober das erste Mal auf Sylt und da war es auch schon ganz schön windig und ungemütlich. AB und zu war auch ein Tag dabei, wo die Sonne schien und strahlend blauer Himmel zu sehen war.
    Ja, so ists an der Nordsee

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